Hilfestellung E-Didaktik
Didaktik mit langem „e“ (eDidaktik)
Der wichtigere der beiden Hauptgründe für eLearning - neben der Vermittlung moderner Medien- und Informationskompetenz - ist die Verbesserung der Lernleistung der Studierenden primär durch intrinsische Motivation. Diese Seite soll und kann nur Hinweise in diese Richtung geben, die in den Bereich des eLearning fallen.
Mit der Lehrentwicklung generell an der Fakultät befassen sich der Think Tank Lehre (TTL) und künftig das neue Zentrum für Rechtswissenschaftliche Fachdidaktik (ZERF).
Was ist "gute Lehre"?
Der Begriff der „guten Lehre“ ist nicht erst seit "Bologna" in aller Munde. Doch nach wie vor führt selbst die offizielle Anerkennung guter Lehre durch Lehrevaluationen in der wissenschaftlichen Community fachübergreifend nicht unbedingt zu höherer Reputation.
Einer der Gründe, der häufig als Erklärung für die faktisch geringe Relevanz der Lehrbefähigung bei Berufungen angeführt wird, ist eine angeblich fehlende einheitliche Definition dessen, was "gute Lehre" eigentlich ausmache.
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Zu verschiedenen Möglichkeiten und didaktischen Szenarien erfahren Sie hier mehr.
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Praxisberichte
Erfahrung muß weitergegeben werden, sonst bleibt sie ungenutzt. Doch bislang nur wenige Publikationen, sinnvollerweise online zugänglich, haben sich im deutschsprachigen Hochschulbereich der systematischen Weitergabe von Lehrerfahrungen mit den neuen Medien verschrieben. Hier finden Sie die wichtigsten Informationsorgane.
- Weitere Praxisberichte zum Einsatz bestimmter Lernplattformen und Tools finden Sie auf diesen Seiten unter den jeweiligen Angeboten
- Blended Learning-Erfahrungen aus den Rechtswissenschaften finden Sie anschaulich aufbereitet bei Günter Reiner: Juristische Didaktik und E-Lernen. Theoretische Konzeption und Anwendungsbeispiele, in: JurPC. Internetzeitschrift für Rechtsinformatik. Web-Dok. 160/2007, Abs. 1-49.
Online-Moderation
eLearning bietet vielfältige Möglichkeiten der Online-Kommunikation, z.B. eMail-Verteiler, Foren, Chats und virtuelle Seminarräume innerhalb von Lernplattformen. Auf diese Weise lassen sich Sprechstunden erweitern, ergänzende Informationen verteilen, Arbeitsgruppen koordinieren und inhaltliche Diskussionen vertiefen und strukturieren.
Solche Prozesse laufen allerdings auch innerhalb von Lernplattformen nicht von alleine. Sie bedürfen der Koordination und Moderation durch Dozenten und/oder Tutoren. Einen einführenden Überblick in die e-Moderation liefern Katja Bett/Birgit Gaiser (2010).
Der entsprechende Baustein des Selbstlernmoduls E-Didakt des ZHW (s.u.) gibt konkrete Hilfen zur E-Moderation.
Strukturierung einer Blended-Lerning-Lehrveranstaltung
Um Lehrenden gerade zu Beginn die Planung und Organisation einer eLearning-gestützten Lehrveranstaltung zu erleichtern, stellt die AWW einige Vorlagen kostenlos als Download bereit.
Interessierte Lehrende können die Vorlagen für ihre Kurse verwenden und weiterentwickeln - müssen jedoch die AWW immer als Urheberin nennen. Zu den Vorlagen geht es hier.
METHOPEDIA, ein EU-Projekt angesiedelt an der FH Wildau, liefert nicht nur vielfältige Anregungen zur didaktischen Verbesserung von Präsenz- und Online Veranstaltungen, sondern gibt einen Überblick (mit jeweils kurzen strukturierten Erklärungen) zu konkreten Methoden.
Über eine alphabetische Liste oder alternativ eine praktische erweiterte Suchfunktion, lassen sich für bestimmte Veranstaltungsarten und Gruppengrößen bestimmte Methoden finden.
Achtung: Die Suche in den verschiedenen Sprachen (per Klick einstellbar) liefert durchaus unterschiedliche Ergebnisse, da die Datenbank nicht einfach gespiegelt, sondern durch die verschiedenen Teilnehmenden verschiedener europäischer Universitäten sukzessive auf- und ausgebaut wird.
E-DIDAKT / Lernmodul zur Didaktik im eLearning
Ein Selbstlernmodul zur Konzeption von Blended-Learning-Veranstaltungen bietet das ZHW mit Beispielen, Übungen und Gestaltungsideen. (Der direkte Einstieg erfolgt hier.)
Das Modul behandelt folgende verschiedene Lehr-Lernformen:
Speziell an Studierende der UHH
...richtet sich ein Angebot des ZeB.
Das Online-Seminar "Virtuelle Kompetenzen - vom eLearner zum eTutor" (eLeT) ist ein interdisziplinär ausgerichteter Kurs, der einerseits Studierende als Tutoren für Blended-Learning-Veranstaltungen qualifizieren, andererseits auch zur Entwicklung eigener Lehrszenarien anregen soll. Hier wird das Arbeiten im virtuellen Raum und in virtuellen Netzen vermittelt und eingeübt. Die Lehrveranstaltung kann in der jeweiligen Anmeldephase vor Semesterbeginn über STiNE belegt werden. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.



