Bachelor of Laws (LL.B.)
Arbeits- und Sozialmanagement mit Schwerpunkt Recht (LL.B.)
Stimmen aus Lehre & Praxis

- Prof. Dr. Dagmar Felix
Gute Juristinnen und Juristen werden immer gebraucht. Wer ein Jurastudium aufnimmt, hat dabei in der Regel die „klassischen“ Tätigkeitsfelder der Juristen im Blick und strebt als Arbeitsfeld die Gerichte oder die Anwaltschaft an. Dabei wird verkannt, dass das Tätigkeitsfeld von Juristen viel weiter gespannt ist und gerade ökonomisch sehr bedeutsame Bereiche wie das Sozial- und Arbeitsrecht überaus interessante Aufgaben bereithält. Die Sozialversicherungsträger einschließlich der Arbeitsverwaltung sind ebenso wie jedes große Unternehmen auf juristisch geschultes Personal angewiesen. Gefordert werden hier allerdings nicht nur juristische, sondern auch wirtschaftswissenschaftliche Kompetenzen, die die herkömmliche Juristenausbildung nicht berücksichtigt.
Diese Lücke schließt der neue Studiengang „LL. B. Arbeits- und Sozialmanagement mit Schwerpunkt Recht“: Er ist interdisziplinär ausgerichtet und vermittelt nicht nur – auf wissenschaftlichem Niveau – die für eine Tätigkeit bei Unternehmen oder Sozialversicherungsträgern bedeutsamen Kenntnisse des öffentlichen und privaten Rechts; es geht vielmehr auch um wirtschaftswissenschaftliche Kompetenzen, die etwa in Kursen zur Volkswirtschaftslehre oder zur Unternehmensführung erlangt werden. Um es auf den Punkt zu bringen: Der Bachelorstudiengang beinhaltet letztlich zwei Studiengänge und macht seine Absolventinnen und Absolventen damit zu begehrten Beschäftigten. Die Ausbildung, die nach nur 3 Jahren abgeschlossen ist, stellt eine echte Alternative zum Jurastudium dar. Wenn Sie also Interesse an arbeitsmarktund sozialpolitischen Fragestellungen haben, eine wissenschaftlich anspruchsvolle, dennoch praxisorientierte und nicht zu einseitige Ausbildung anstreben und sich noch nicht auf einen bestimmten Tätigkeitsbereich festlegen wollen, sind Sie beim Studiengang „LL B. Arbeits- und Sozialmanagement“ gerade richtig. Wir freuen uns auf Sie!

- Prof. Dr. Dorothea Alewell
Das Arbeits- und Sozialrecht rahmen den deutschen Arbeitsmarkt. Institutionen wie Sozialversicherungsträger und die Arbeitsagenturen sind (neben anderen) daran beteiligt, dieses Recht auszulegen, anzuwenden und ihm zur Wirksamkeit zu verhelfen. Damit werden zugleich zentrale Bedingungen für das Funktionieren des Arbeitsmarktes, für den Beschäftigungsumfang und die Beschäftigungsstruktur beeinflusst. Recht und Wirtschaft interagieren daher gerade auf dem Arbeitsmarkt und den rahmenden Institutionen intensiv.
Personen, die in und für diese arbeitsmarktrahmenden Institutionen arbeiten und diese ggf. auch leiten, müssen daher unabdingbar über Qualifikationen aus beiden Bereichen verfügen: eine fundierte juristische Ausbildung im Arbeitsund Sozialrecht ist ebenso wichtig wie gute wirtschaftswissenschaftliche Grundlagenkenntnisse über die Funktionsweise von Märkten und die diesbezügliche Rolle von Recht, die empirisch-statistische Evaluation von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und nicht zuletzt auch über die Führung von Organisationen der Arbeits- und Sozialverwaltung.
Hier setzt der Studiengang „LL.B. Arbeits- und Sozialmanagement“ an und vermittelt genau den erforderlichen Qualifikationsmix in theoretisch anspruchsvoller und zugleich hoch praxisrelevanter Weise.

- Dr. Ingrid Künzler, Deutsche Rentenversicherung Nord, Vorsitzende der Geschäftsführung, Erste Direktorin
Die Anforderungsprofile für die Beschäftigten in der Sozialversicherung befinden sich in einem Wandel. In immer stärkerem Maße wird eine breitere und fächerübergreifende Qualifikation nachgefragt. Hier bietet der neue Bachelorstudiengang die passende Ausbildung.

- Dr. Eckhard Bloch,DAK - Unternehmen Leben, Leiter der Abteilung Grundsatzfragen / Justiziariat
Der neue Bachelorstudiengang schließt eine Lücke zwischen den praktischen Ausbildungsberufen und den bisherigen Studienangeboten. Für die künftigen Bachelorabsolventen sehe ich über die Sozialversicherung hinaus Beschäftigungschancen im gesamten Gesundheitswesen. So kann ich mir z. B. gut vorstellen, dass die Krankenhäuser Interesse an Mitarbeitern mit dieser Qualifikation haben.



