Promotionspreis 2026 der Fakultät für Rechtswissenschaft verliehen
5. Juni 2026

Foto: Jura/UHH
Die Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Hamburg hat am Mittwoch, dem 3. Juni 2026, im Rahmen ihrer Abschlussfeier den Promotionspreis 2026 verliehen. Der von der internationalen Wirtschaftskanzlei Taylor Wessing Germany gestiftete und mit insgesamt 5.000 Euro dotierte Preis zeichnet herausragende Dissertationen der Fakultät aus. In diesem Jahr wurden zwei gleiche erste Preise vergeben, an Dr. Verena Kahl und Lars Regula.
Dr. Verena Kahl wurde für ihre mit der Bestnote summa cum laude ausgezeichnete Dissertation „The Right to a Safe Climate: Leading Human Rights Law into the Anthropocene" geehrt. Die Arbeit untersucht das Zusammenspiel von Menschenrechtsschutz und globalem Klimawandel und leistet mit ihrem interdisziplinären Ansatz einen Beitrag zur Fortentwicklung des Völkerrechts im Anthropozän.
Dr. Lars Regula erhielt den Preis für seine ebenfalls mit summa cum laude bewertete Dissertation „Deutsche Konsulargerichtsbarkeit im Osmanischen Reich (1761–1917)". Die Untersuchung erschließt ein bislang kaum bearbeitetes Feld der Rechtsgeschichte und stellt einen außergewöhnlichen Beitrag zur rechtsgeschichtlichen Forschung dar.
Überreicht wurde der Preis von Dr. Wiebke Baars, Partnerin bei Taylor Wessing und Alumna der Universität Hamburg. Die Laudatio hielt Prof. Dr. Ivo Appel von der Fakultät für Rechtswissenschaft, der die Bedeutung der ausgezeichneten Arbeiten würdigte.
Mit dem Promotionspreis fördern die Fakultät und Taylor Wessing gemeinsam exzellente Forschung an der Universität Hamburg und machen sie über die Fakultät hinaus sichtbar. Mit der Verleihung wird der hohe Stellenwert der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses an der Fakultät für Rechtswissenschaft zum Ausdruck gebracht.

