Zur Reichweite des ius civile in den Kauffällen bei Cicero, De officiisGastvortrag von Prof. Dr. Johannes Platschek
17. April 2026
Das Center for the Interdisciplinary Study of Ancient Law (CISAL) lädt zu einem Vortrag von Prof. Dr. Johannes Platschek (Lehrstuhl für Römisches Recht, Antike Rechtsgeschichte und Bürgerliches Recht, Ludwig-Maximilians-Universität München) ein.
„Non omne quod licet, honestum est – Nicht alles, was erlaubt ist, ist ehrenhaft“, sagt der Jurist Paulus. „Nur das Ehrenhafte ist wahrhaft nützlich“, ist die Quintessenz von Ciceros Pflichtenlehre de officiis. Im Mittelpunkt des Vortrags steht die Frage, wie sich das Zivilrecht zu dem verhält, was Cicero als ehrenhaft, nützlich und pflichtgeschuldet ermittelt, als lex naturae und „wahres Recht“. Die Grenzen des ius civile anhand von Kauffällen zu beleuchten, ist für das Verständnis von de officiis ebenso relevant wie für die Erkenntnis des historischen römischen Vertragsrechts und die ewige Frage nach Recht und Moral.
Zeit: Freitag, 17. April 2026, 10:30 – 12:00 Uhr
Ort: AS-Saal, Edmund-Siemers-Allee 1 (Hauptgebäude Universität, 20146 Hamburg)
Das Poster zur Veranstaltung finden Sie hier.
