Informationen zum Take Home Exam für Studierende
Diese Seite informiert kompakt über die organisatorischen und technischen Abläufe digitaler Prüfungen über OpenOLAT und dient als Orientierung für häufige Fragen.
Ein Take-Home-Exam (THE) umfasst sowohl Kurzzeit-THE (Klausurformat) als auch Langzeit-THE (Hausarbeitsformat).
Für eine zielgerichtete und schnelle Klärung spezifischer Fragen helfen die folgenden Stellen weiter:
- Inhaltliche Fragen: Der jeweils zuständige Lehrstuhl.
(z. B. zum Sachverhalt oder zur Aufgabenstellung). - Prüfungsrechtliche Fragen: Prüfungsamt (✉ pruefungsamt.rw@uni-hamburg.de(pruefungsamt.rw"AT"uni-hamburg.de))
(z. B. zu Fristen, Krankmeldungen oder Prüfungsordnungen) - Technische Fragen: DLL-Support (✉ dll.support.rw@uni-hamburg.de(dll.support.rw"AT"uni-hamburg.de))
(z. B. zum Login, zu OpenOLAT oder zu Upload-Problemen)
Nachfolgend finden sich Antworten auf häufige Fragen zum Ablauf, zur Anmeldung und zur Abgabe.
A. Vorbereitung & Zugang
1. Wie erfolgt die Anmeldung und der Systemzugang?
Das Take-Home-Exam wird über OpenOLAT durchgeführt. Zwingende Voraussetzung für die Teilnahme ist eine fristgerechte Anmeldung in STiNE. Ohne diese ist eine Teilnahme nicht möglich.
Wichtiger Hinweis: Für den ersten Prüfungstermin erfolgt keine gesonderte Prüfungsanmeldung, sondern eine Anmeldung zum Modul. Mit dieser Modulanmeldung erfolgt automatisch die verbindliche Anmeldung zur vorgesehenen Prüfung. Für einen Zweitversuch ist hingegen eine separate, aktive Anmeldung zur jeweiligen Prüfung in STiNE zwingend erforderlich. Weitere Informationen dazu finden sich ⇲ hier.
Die Anmeldedaten werden vom Studienmanagement übertragen. Der entsprechende Prüfungskurs wird in der Regel wenige Tage vor dem eigentlichen Prüfungstermin freigeschaltet.
2. Welche Probleme können beim Zugang auftreten?
Wo finde ich die Prüfung?
Die Prüfung wird über OpenOLAT durchgeführt. Es ist rechtzeitig vor dem Prüfungstermin sicherzustellen, dass eine Anmeldung möglich ist und Zugriff auf die Plattform besteht.
Warum kann ich mich nicht bei OpenOLAT anmelden?
Voraussetzung für die Nutzung ist eine ⇲ einmalige initiale Erstanmeldung bei OpenOLAT. Ohne diese ist kein Zugriff möglich. Zudem ist zu prüfen, ob der richtige Account verwendet wird und die Anmeldung korrekt erfolgt ist. Gegebenenfalls sollte kontrolliert werden, ob auf der Website eine aktuelle Störungsmeldung angezeigt wird. Häufig hilft es auch, den Browser neu zu laden oder den Rechner neu zu starten.
Warum sehe ich den Prüfungskurs nicht?
Die Prüfungskurse werden erst wenige Tage vor Prüfungsbeginn erstellt. Anschließend werden die angemeldeten Teilnehmenden hinzugefügt und der Kurs wird sichtbar geschaltet. Erst ab diesem Zeitpunkt erscheint er in der Kursübersicht.
Warum ist die Aufgabenstellung noch nicht sichtbar?
Die Aufgabenstellung wird exakt zum offiziellen Startzeitpunkt der Prüfung automatisch freigeschaltet. Ein vorheriger Zugriff ist technisch ausgeschlossen. Wird das Dokument nach offiziellem Beginn der Bearbeitungszeit dennoch nicht angezeigt, hilft in der Regel ein einfaches Aktualisieren des Browsers (Windows: Taste „F5“, Mac: „cmd“ + „R“). Sollte dies nicht ausreichen, empfiehlt sich eine kurze Abmeldung mit anschließendem Neu-Login in OpenOLAT.
Die Prüfung hat begonnen, aber ich sehe keinen Kurs – woran liegt das?
In diesem Fall ist der Anmeldestatus in STiNE zu prüfen. Liegt dort keine wirksame Anmeldung vor, ist eine Teilnahme technisch nicht möglich. Zur Klärung des Status wenden Sie sich an Frau Praefcke (✉ jean.praefcke@uni-hamburg.de(jean.praefcke"AT"uni-hamburg.de)).
B. Ablauf & Bearbeitung
1. Wie läuft der Prüfungsprozess ab und welche Dokumente werden benötigt?
Der Prozess gliedert sich in folgende Schritte:
Schritt 1: Kurs öffnen und Sachverhalt herunterladen
Nach dem Login in OpenOLAT wird der Prüfungskurs unter „Meine Kurse“ ausgewählt. Im Baustein „Exam“ oder „Hausarbeit“ findet sich unter „Zuweisung Aufgabenstellung“ der Sachverhalt. Dieser wird heruntergeladen und geöffnet. Eine spätere Abgabe dieses Dokuments ist nicht erforderlich.
Schritt 2: Die eigene Arbeit verfassen
Die Bearbeitung des Sachverhalts erfolgt lokal am Computer. Zudem wird optional eine Formatvorlage im Kurs zur Verfügung gestellt (siehe Abschnitt B.4).
Schritt 3: Arbeit als PDF speichern
Nach Abschluss der Bearbeitung ist das Dokument zwingend als PDF-Datei abzuspeichern (siehe Abschnitt B.5). Vom Einscannen handschriftlicher Aufzeichnungen ist dabei unbedingt abzusehen, da solche Dateien das Upload-Limit des Systems überschreiten. Für die Benennung der fertigen Datei gilt ein einheitliches Schema: „Matrikelnummer_Name-der-Prüfung_Vorname_Nachname.pdf“ (Beispiel: „1234567_BGB-AT_Max_Mustermann.pdf“).
Schritt 4: PDF-Dokument hochladen und abgeben
Das Hochladen der fertigen PDF-Datei erfolgt im Kursbaustein „Exam“ (bzw. „Hausarbeit“). Hierbei ist zwingend auf die zweistufige Abgabe zu achten: Das Dokument gilt erst dann als erfolgreich eingereicht, wenn der Button „Endgültige Abgabe“ angeklickt und das darauffolgende Pop-up-Fenster mit „OK“ bestätigt wurde.
Schritt 5: Eigenständigkeitserklärung abgeben
Zum Abschluss wird in den Baustein „Eigenständigkeit“ navigiert. Die Eigenständigkeitserklärung wird dort rein elektronisch per Tastatur ausgefüllt (die Namenseingabe im Unterschriftsfeld ist gültig) und anschließend endgültig gespeichert. Ein Upload einer separaten Datei ist hierfür nicht erforderlich. Auch hierbei ist zwingend die zweistufige Abgabe zu beachten: Die Erklärung ist erst erfolgreich abgegeben, wenn auf „Speichern und Abschließen“ geklickt und das anschließende Pop-up-Fenster bestätigt wurde.
Nach Ablauf der Bearbeitungszeit werden alle eingereichten Arbeiten an die Korrekturassistent:innen verteilt und bewertet. Die Rückgabe der korrigierten Dokumente erfolgt anschließend wieder über OpenOLAT (siehe hierzu Abschnitt D.).
2. Wie lässt sich der Ablauf vorab testen?
Um sich vor dem echten Prüfungstermin mit dem technischen Ablauf in OpenOLAT vertraut zu machen, wird ein Testbetrieb im Walk-In-Format angeboten. In diesem Bereich lässt sich praxisnah simulieren, wie der Download des Sachverhalts, der Upload der Prüfung und die Abgabe der Eigenständigkeitserklärung funktionieren.
Für das Sommersemester 2025 sind diese Test-Kurse im Zeitraum vom 19.01.2026 bis zum 30.01.2026 geöffnet und unter folgendem Link erreichbar: ⇲ Link einfügen.
Alternativ ist die Testumgebung auch öffentlich im OpenOLAT-Katalog unter der Bezeichnung „Übungsumgebung für THE/Hausarbeit SoSe 25“ zu finden.
Zusätzlich stehen zwei Bildschirmaufnahmen bereit: Eine für die ⇲ Abgabe und eine weitere für das Ausfüllen der ⇲ Eigenständigkeitserklärung .
3. Wie viel Zeit steht für die Bearbeitung zur Verfügung?
Für THE sind feste Start- und Endzeitpunkte vorgesehen. Diese lassen sich rechtzeitig im ⇲ Klausuren- sowie Hausarbeitenplan einsehen und sind zusätzlich in den Veranstaltungsdetails in STiNE hinterlegt.
Bei der Abgabe über OpenOLAT gibt es je nach Prüfungsformat wichtige Unterschiede bei den Fristen:
Klausuren (Kurzzeit-THE): Zur regulären Schreibzeit kommt hier eine technische Nachlaufzeit von genau 5 Minuten für einen reibungslosen Dateitransfer hinzu (§ 16b Abs. 1 Satz 6 SPO).
(Beispiel: Bei einer Schreibzeit von 10:00 bis 12:00 Uhr verlängert sich die Abgabezeit bis 12:05 Uhr. Die letzte vom System akzeptierte Sekunde für eine gültige Abgabe ist in diesem Fall 12:04:59 Uhr.)
Tipp zur Zeitersparnis: Es empfiehlt sich, die Formatvorlage (siehe Abschnitt B.4) schon vor Prüfungsbeginn herunterzuladen und das Deckblatt vorab auszufüllen. So bleibt während der Klausur mehr Zeit für die inhaltliche Bearbeitung.
Hausarbeiten (Langzeit-THE): Hier endet die Abgabefrist am jeweiligen Stichtag regulär um 23:59 Uhr. Ein zusätzlicher Technikpuffer ist bei diesem Format nicht vorgesehen.
(Die letzte gültige Sekunde zur Abgabe ist dementsprechend 23:58:59 Uhr.)
4. Gibt es eine Formatvorlage und wo ist diese zu finden?
Das Studienmanagement stellt optional eine ⇲ Formatvorlage zur Verfügung. Diese ist zudem im jeweiligen Prüfungskurs unter dem Reiter „Formatvorlage“ zu finden.
Wichtig: Es gelten stets vorrangig die spezifischen Formvorgaben des jeweiligen Lehrstuhls.
5. Wie erstelle ich eine .pdf Datei?
Gängige Textverarbeitungsprogramme bieten hierfür integrierte Export-Funktionen. Detaillierte Erläuterungen zur Umwandlung von Dokumenten in das PDF-Format finden sich direkt auf den Support-Seiten der jeweiligen Softwarehersteller:
Tipp: Alternativ empfiehlt sich die Einrichtung eines sogenannten PDF-Druckers (beispielsweise „Microsoft Print to PDF“ oder entsprechende kostenlose Zusatzsoftware). Damit lassen sich Dokumente unkompliziert über die reguläre Druckfunktion des Computers als PDF-Datei abspeichern.
C. Abgabe & Technik
1. Was passiert bei einem Abbruch der Internetverbindung oder einem automatischen Logout?
Ein temporärer Ausfall der Internetverbindung während der Schreibzeit ist unproblematisch. Da die Bearbeitung lokal auf dem eigenen Computer erfolgt, wird eine aktive Verbindung lediglich für den anfänglichen Download sowie den finalen Upload benötigt.
Ein späterer Neu-Login in OpenOLAT ist nach einem Verbindungsabbruch oder einem automatischen Logout jederzeit möglich. Maßgeblich ist allein, dass die fertige Datei fristgerecht abgegeben wird.
2. Wie lässt sich der erfolgreiche Upload in OpenOLAT überprüfen?
In OpenOLAT wird eine erfolgreiche Einreichung optisch bestätigt: Der Bereich „Abgabe“ erhält den grünen Status „Abgeschlossen“. Darüber hinaus werden an dieser Stelle die genaue Abgabezeit sowie die hochgeladenen Dokumente angezeigt. Die finale Ansicht stellt sich in etwa wie folgt dar:

Zusätzlich wird nach dem erfolgreichen Abschluss automatisch eine Bestätigungs-E-Mail versendet.
3. Warum fehlt die Bestätigungsmail?
OpenOLAT versendet nach erfolgreicher Abgabe des THE eine Bestätigungsmail sowie gelegentlich Erinnerungsmails. Sollten diese Mails ausbleiben, können folgende Ursachen vorliegen:
Einstellungen in OpenOLAT prüfen:
Um den Empfang von OpenOLAT-Mails an die universitäre E-Mail-Adresse zu gewährleisten, sind die persönlichen Einstellungen zu kontrollieren.
Hierfür ist nach dem Login das Profil-Menü aufzurufen (Klick auf den Pfeil oben rechts neben dem Avatar). Unter „Einstellungen“ > „System“ lässt sich im Bereich „E-Mail Versand“ prüfen, ob die Option zur Zustellung an das interne Postfach und die studentische Adresse (vorname.nachname@studium.uni-hamburg.de, abrufbar über ⇲ Surfmail) aktiviert ist. Zudem sollte eine eventuell eingerichtete E-Mail-Weiterleitung kontrolliert werden.
Zeitliche Verzögerung:
Systemseitige Benachrichtigungen werden unter Umständen zeitverzögert versendet. Ein fehlender E-Mail-Eingang unmittelbar nach dem Upload ist daher unbedenklich. Maßgeblich ist stets die optische Bestätigung in OpenOLAT selbst (grüner Status „Abgeschlossen“, siehe Punkt 2). Sobald der Button „Endgültige Abgabe“ angeklickt und bestätigt wurde, gilt das Dokument als sicher vom System angenommen.
Sonderfall Beschäftigung an der UHH:
Besteht parallel zum Studium ein Beschäftigungsverhältnis an der Universität Hamburg (z. B. als studentische Hilfskraft), werden E-Mails aus OpenOLAT systembedingt in der Regel nicht an die studentische Adresse (vorname.nachname@studium.uni-hamburg.de), sondern an die dienstliche Mitarbeiter-Adresse (vorname.nachname@uni-hamburg.de, abrufbar über ⇲ Exchange) gesendet. Dieses Postfach ist in solchen Fällen zwingend mit zu überprüfen.
4. Was ist bei technischen Problemen mit der Abgabe zu tun?
Für den außergewöhnlichen Fall, dass eine Abgabe aus technischen Gründen nachweislich nicht möglich ist, sind die geforderten PDF-Dateien zusammen mit einem Screenshot der angezeigten Fehlermeldung per E-Mail an pruefungen.rw"AT"uni-hamburg.de zu senden.
Wichtiger Hinweis zur Fristwahrung:
Damit dies als fristgerecht anerkannt werden kann, muss die E-Mail am Abgabetag spätestens um 23:59:59 Uhr im Posteingang eingegangen sein. Maßgeblich ist hierbei ausschließlich der Eingangszeitpunkt der E-Mail auf dem Server der Universität, nicht der Zeitpunkt des Absendens. Etwaige technische Verzögerungen beim Mailversand gehen zu Lasten der Absendenden und können nicht berücksichtigt werden.
D. Nach der Prüfung
1. Wie läuft die Korrekturphase ab und wann gibt es Ergebnisse?
Nach Ablauf der Bearbeitungszeit werden alle eingereichten Arbeiten an die Korrekturassistent:innen verteilt und bewertet. Die reguläre Korrekturfrist beträgt hierbei vier Wochen (§ 15 Abs. 2 S. 3 SPO).
Wichtiger Hinweis: Es werden ausschließlich Dateien im PDF-Format zur Korrektur zugelassen und bewertet.
Die Veröffentlichung der finalen Note erfolgt über STiNE. Im Anschluss an diese Notenbekanntgabe werden das Votum sowie die korrigierte Klausur im entsprechenden Kurs in OpenOLAT zugänglich gemacht und können dort digital eingesehen werden. Diese Dokumente finden sich im Baustein „Exam“ oder „Hausarbeit“, in dem auch die ursprüngliche Abgabe stattfand, unter dem Unterpunkt „Rückgabe und Feedback“. Ob die Korrektur bereits abrufbar ist, lässt sich am dortigen Status erkennen: Ein gelber Status „Review“ zeigt an, dass der Prozess noch läuft. Wechselt die Anzeige auf ein grünes „Abgeschlossen“, stehen die Dokumente zur Ansicht bereit.
2. Wie erfolgen Einsicht und Widerspruch?
In OpenOLAT lassen sich die korrigierten Prüfungen nach Abschluss des Verfahrens einsehen und herunterladen.
Hinweis zur Freigabe: Die Korrekturen müssen nach der Notenbekanntgabe manuell in OpenOLAT freigegeben werden. Daher kann es vorkommen, dass diese nach der offiziellen Notenveröffentlichung nicht sofort einsehbar sind. Sollte dieser Zustand über einen längeren Zeitraum anhalten, ist der jeweils zuständige Lehrstuhl zu kontaktieren.
Gegen eine endgültige Prüfungsentscheidung kann innerhalb der Widerspruchsfrist von einem Jahr nach Bekanntgabe der Prüfungsergebnisse Widerspruch beim Prüfungsamt der Fakultät eingelegt werden. Weitere Infos ⇲ hier.