Digitale Klausurverarbeitung
Im Rahmen der zweiten Klausurtermine des Sommersemesters 2026 (22. September bis 16. Oktober) nehmen die Klausuren an einem Pilotprojekt zur digitalen Klausurverarbeitung teil.
Die Prüfungen werden weiterhin wie gewohnt in Präsenz und auf Papier geschrieben. Im Anschluss werden die Unterlagen jedoch vollständig digitalisiert, digital korrigiert und den Studierenden zur Einsicht in OpenOlat bereitgestellt.
Damit die automatisierte Verarbeitung am Scanner reibungslos funktioniert, sind die folgenden formellen Vorgaben bei der Anfertigung und Abgabe der Klausur zwingend zu beachten:
1. Vor der Klausur: Das maschinenlesbare Deckblatt
- Deckblatt generieren: Sie müssen Ihr Deckblatt vorab zwingend über den Klausurgenerator der Fakultät unter https://uhh.de/rw-klausurdeckblatt erstellen.
- Ausdrucken und Mitbringen: Drucken Sie das Deckblatt auf DIN A4 aus und bringen Sie es zur Prüfung mit. Der darauf abgedruckte QR-Code ist für die fehlerfreie Zuordnung und Aufteilung der Scans durch das System zwingend erforderlich.
- Namensnennung (Optional): Sie können das Deckblatt wahlweise mit Ihrem Namen versehen oder eine anonyme Abgabe (nur mit Matrikelnummer) wählen. Die Angabe des Namens beugt allerdings Verwechslungen vor und erleichtert den Bearbeitungsprozess.
- Ausweispflicht: Bitte bringen Sie wie gewohnt zur Identifikation in der Klausur Ihren amtlichen Lichtbildausweis mit.
2. Schreibmaterial und Formvorgaben
- Einheitliches Papier: Verwenden Sie ausschließlich unbeschädigtes DIN A4-Papier. Große Heftbögen sind für den automatischen Papiereinzug nicht geeignet und daher untersagt.
- Keine Fransen oder Klebereste: Ausrisse aus Schreibblöcken (z. B. Collegeblöcke) dürfen keine ausgefransten Randstückchen aufweisen. Blöcke mit Klebebindung müssen spätestens bei der Abgabe vollständig in Einzelseiten aufgetrennt und von Kleberesten befreit werden, um Papierstaus am Scanner zu verhindern.
- Nur einseitig beschreiben: Klausurbögen dürfen ausschließlich einseitig beschrieben werden, da die Rückseiten nicht digitalisiert werden.
- Stiftwahl: Schreiben Sie nur mit einem dunklen (blau oder schwarz) und dokumentenechten Stift. Bleistifte oder hellere Farben werden vom Scanner oft nicht deutlich erfasst und sind ohnehin nicht zugelassen.
- Seitenränder: Halten Sie einen Korrekturrand von einem Drittel der Seitenbreite sowie einen angemessenen Abstand an den übrigen Kanten ein.
3. Während und am Ende der Bearbeitung
- Matrikelnummer & Seitenzahlen: Notieren Sie Ihre Matrikelnummer auf jeder einzelnen Seite Ihres Schreibpapiers. Am Ende der Bearbeitungszeit müssen zudem alle beschriebenen Seiten fortlaufend durchnummeriert werden.
- Angabe der Gesamtblattanzahl: Tragen Sie am Ende der Prüfung die Gesamtzahl aller abgegebenen Blätter in das dafür vorgesehene Kästchen auf dem Deckblatt ein. Zählen Sie hierbei alle physischen Blätter mit – also das Deckblatt, den ausgeteilten Sachverhalt, Ihre Lösungsskizzen und die eigentliche Bearbeitung. Dies dient zu Ihrem eigenen Schutz als Kontrollgröße, damit die Korrekturassistenzen sofort erkennen, falls eine Seite beim Scanvorgang versehentlich nicht erfasst wurde.
- Unterschrift: Die Klausur muss am Ende unterschrieben werden (mit regulärer Unterschrift oder der Matrikelnummer).
4. Abgabe der Klausur
- Absolutes Tacker-Verbot: Da die Digitalisierung maschinell erfolgt, dürfen die Klausurbögen auf keinen Fall getackert, mit Büroklammern versehen oder anderweitig verbunden werden. Die Abgabe erfolgt zwingend als reine Loseblattsammlung.
- Abgabereihenfolge: Stapeln Sie Ihre Dokumente bei der Abgabe ordentlich und zwingend in exakt dieser Reihenfolge: Deckblatt (ganz oben) – Sachverhalt/Aufgabenstellung – Ihre eigene Bearbeitung.
5. Notenbekanntgabe und Klausurrückgabe
- Sobald die Noten offiziell in STiNE freigegeben sind, erhalten Sie über OpenOlat für ein Jahr Zugriff auf Ihre korrigierte Klausur samt Votum.
- Wichtige Voraussetzung: Damit Ihnen das Dokument über OpenOlat digital zugestellt werden kann, müssen Sie sich mindestens einmal initial mit Ihrer B-Kennung in OpenOlat angemeldet haben.
- Hinweis: Die digitale Rückgabe gilt zunächst ausschließlich für die Wiederholungsklausuren dieser Prüfungsphase. Alle regulären Klausuren werden wie gewohnt über den Servicepoint Klausuren ausgegeben.
Wir bedanken uns für Ihre Unterstützung bei der Umsetzung dieses Pilotprojekts!
Bei Fragen oder Feedback können Sie sich jederzeit gerne an das DLL-Büro im Studienmanagement wenden:
dll.support.rw"AT"uni-hamburg.de